Isalo-Tourismus
By Sitraka on Friday, August 27 2010, 13:15 - Reiseführer - Permalink
Nach der Krise 2009 haben die Reiseveranstalter des Südens Madagaskars die Maßnahme getroffen, sich direkt um die Förderung und Entwicklung dieses Reiseziels zu kümmern, denn die Bergmassive von Isalo ziehen immer wieder viele Besucher aus. Das Sportereignis „Isalo Raid“ hat auch wesentlich dazu beigetragen, den Tourismus in der Region in dieser Zeit der Hochsaison zu begünstigen.
Nach Zahlen aus dem Tourismusministeriums nehmen mehr als zwei Drittel der Touristen, die Madagaskar besuchen, diese südliche Route. In dieser Richtung liegen verschiedene Sehenswürdigkeiten; zB der Nationalpark von Isalo, verstreuet. Dort wurden 2008 rund 35.000 Besucher gegen 14.000 im Jahre 2009 registriert. Diese Abnahme wurde durch die politischen Unruhen verursacht, die das Land jahrelang erlebte. Wie alle anderen Wirtschaftszweige hat der Tourismus auch stark die Folgen dieser Krise gelitten. Allerdings haben Fachleute dieses Sektors viel investiert, um ihre Aktivitäten zu stimulieren. Für Isalo ist diese Strategie gut gelungen. Tatsächlich besuchen viele Touristen (größtenteils französischsprachige) künftig Isalo und seine Umgebung. Gegen Ende des ersten Halbjahres hat sich der Park über 12.000 Besucher verzeichnet. 2010 hoffen die Verantwortlichen des Nationalparks auf 25.000 Besucher.
Alles ist gegenwärtig für das Hotelgewerb des Südens prima. Viele Hotelzimmer von Ranohira waren während der letzten Ausgabe des Raid Isalos vom 24. bis 25. Juli völlig belegt. Organisiert von Rando Run, besteht Isalo RAID in einer 100 km Wanderung in der Isalo Region. Der Standort eignet sich gut für solche Freizeitaktivitäten dank der Höhlen, Schluchten, Berge und ausgedehnter Fläche, die einen wundervollen Adventure-Parcours bilden. Die Veranstalter erneuern diese 4. Auflage mit der Aufnahme von kürzeren Touren mit einem Semi Raid (50 km), und Mini Raid (15 km). Die Veranstaltung zog rund fünfzig nationale und ausländische Athleten aus. Diese letzten wurden auch in diesem Jahr mit Teilnehmern aus den benachbarten Inseln und Europa vertreten. Nach dem Isalo Raid strömen weiterhin die Touristen nach Tulear. Dies wurde von dem regionalen Tourismusamt von Tulear beweist, deren Büros stets von zahlreichen Touristen auf der Suche nach Informationen und Broschüren besucht sind.

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