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Kultur und Bräuche

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Monday, April 11 2011

Das Kunstmuseum von Babay

Auf der Nationalstrasse N°4, 45 Km von Tana und 10 Km von der Stadt Mahitsy gelegt, ist Babay eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit, denn es sich um einen berühmten Hügel handelt, der reich an faszinierenden historischen Überresten ist. Dank seiner großartigen Landschaften ist Babay ebenfalls ein beliebter Treffpunkt für Wanderer.

Babay.jpgAm Samstag den 19. März 2011 wurde dort eine von „ORTANA“ veranstaltete Wanderung ausgeführt. Hierbei bestand ebenso die Gelegenheit für ORTANA, das Kunstmuseum von Babay zu eröffnen, wo die Schätze der Gegend, ihre Vergangenheit und Eigentümlichkeiten für zukünftige Generationen versammelt sind. Das Gebäude dieses Museums liegt nahe dem Andranosoa See, im Nordwest des Dorfes von Ambatofitsaharana. Dieses Kunstmuseum verwaltet die umfangreichen Sammlungen von Gegenständen, darauf sich die Geschichte von Babay spiegeln, wie Überreste von bei mehreren archäologischen Ausgrabungen gefundenen Töpferwaren. Es handelt sich genau um Kessel und Geschirre, die damals von der örtlichen Bevölkerung benutzt sind. Dieses neue Kunstmuseum steht unter der Führung von dem „Musée d’art et d’archéologie“, das sich in Antsahavola befindet.

Babay und seine Geschichte

Babay hat eine fesselnde, jahrtausendealte Geschichte, denn der König Sakalava Ralay Babay hat dort gelebt, daher der Name „Babay“. Übrigens ist das Grab dieses Königs immer leidlich geschützt. Die Gegend war dann von Andrianampoinimerina um 1610 erobert, Babay teilte sich nachher in zwei: Babay-Nord liegt auf einer Höhe von 1425m und Babay-Süd auf 1480. Von Babay haben Sie einen traumhaften Panoramablick auf den Hügel Lohavohitra. Es ist auch möglich, Babay in einer organisierten Wanderung von drei Stunden und halbe zu besuchen. Außerdem besitzt dieser reizvolle Ort eine reiche und verschiedenartige Fauna und Flora. Unter anderem finden sich dort über mehrere verschiedene Arten von Orchideen, sowie die Mausmakis (Microcebus), die nur auf der Insel Madagaskar vorkommen. Dort wurde auch an einem heiligen Ort ein Tempel eingerichtet, in dem Ahnenkult praktiziert wurde. Babay ist wirklich ein wunderbares Wandergebiet; herrliche Landschaft und üppiges Grün werden dort neben wissenswerten Geschichten auf Sie warten.

Tuesday, August 31 2010

Der Zebu in Madagaskar

Der Zebu gehört zum Alltag der Madagassen nicht nur für das leckere Fleisch. Der Zebu hat vielmehr Bedeutung für die Kultur der Madagassen in fast allen Regionen der Großen Insel. In den Rituellen (Todesumwandlung, Königsfest u.a.), in der Kultur auch seit der Kindheit (Kinderspiele, Märchen) hat der Zebu einen ritualen Status bekommen, der sich durch eine Reihe Symbolen vorkommt.



Zebu als Macht und Reichtum

Während des Königszeit hatte der Zebu ein Symbol des Königstums, so dass bei einem Königsfest den leckersten Teil des Rindfleischs nur dem König serviert wurde. Durch eine Reise nach Fianarantsoa, genauer in Mahazoarivo Isandra, werden Sie fünf Statuen von Zebuhaupte feststellen, die für die fünf damaligen Könige dieser Region errichtet wurden. In den traditionnellen Sports wie « Tolon’omby » oder « Savika », ein Kampf zwischen einem Mann und einem Zebu, zeigt der Mann seinen Geschick und Stärke. Er will auch damit ihrer Verliebte erobern. Sowohl für die Lebendigen wie der starke Mann, als auch für die Gestorbenen kennzeichnet das Eigentum von Zebus Macht und Reichtum, so dass in der Region Androy im Südteil Madagaskars alle Zebuhorde des Gestorbenen während der Totenwache geschlachtet werden, um sein Reichtum mit Ehre und Stolz an den Nachbarn zu zeigen. Bei der Mahafaly- Ethnie werden Aloalo, Zebustatuen mit der entsprechenden Anzahl seiner Zebus, auf dem Grab errichtet. Das “Fihavanana” (ein complexes Wort für u.a. wird auch mit dem Zebufleisch gepflegt: mehrere Zebus werden geschlachtet und in einem grossen Topf gekocht und an die Nachbarn serviert, um im Gegenzug Sympathie zu gewinnen. Auch auf den madagassischen Geldscheinen findet man nocheinmal der Zebu, ein Symbol des Reichtum.

Kulturreise

Wenn Sie sich an die madagassische Kultur in Bezug auf Zebu fasziniert sind, haben Sie mehrere Reiseziele im Angebot, die Sie nicht nur in eine andere Welt durch Zeit- und Kulturreise transportiert, sondern auch neue Entdeckungen von Regionen, Landschaften und Menschen. Zu diesen Reisezielen empfehlen wir die Reise in den Süden Madagaskars, durch die Sie eine Reihenfolge von Regionen entdecken können, in denen Zebu einen wertvollen Platz hat: Reise Fianarantsoa und in die Region Androy mit einzigartigen Landschaften, die sich während der Reise immer wechseln. Weitere Reiseziele in Madagaskar, in denen der Zebu eine kulturelle Rolle spielt ist im West- und Südwestteil der Großen Insel.

Wednesday, June 30 2010

Sehatra 2010; die größte madagassische Handwerksmesse

Im Juli ist diese Messe dem Zweck der Förderung der Schönen Künste und des Kunsthandwerks gewidmet. Das „Cenam“ (Centre National de l’Artisanat Malagasy), mit Unterstützung des Ministeriums, wird die madagassischen Handwerker und ihre Kreationen durch die Veranstaltung von „Sehatra2010“ hervorheben. Parallel zur Messe findet ein nationaler Wettbewerb statt, damit alle Handwerker dem Publikum ihre Fachkenntnis präsentieren können.

Eng mit dem Tourismus verbunden, organisiert sich der Handwerksektor, unter der Führung von Cenam, um seine Wiederbelebung zu gelingen. Vor kurzem hat diese Branche keine Veranstaltungen zur Förderung durchgeführt. 2010 beschlossen die Veranstalter der Handwerkmesse „Sehatra“, um möglichst viele Teilnehmer vom Mitmachen zu überzeugen und somit möglichst viele Aktivitätspunkte zu sammeln. „Sehatra 2010“ besteht aus zwei verschiedenen Teilen: Wettbewerb und Ausstellung. Der Wettbewerb der besten Handwerker ist nationaler Ebene organisiert und umfasst alle 22 Regionen. Dadurch werden konsequent alle Innovationspotenziale erkannt, stimuliert und gefördert und neue Talente entdeckt.

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Friday, June 4 2010

Zegny Zo; Straßenkünstler-Festival

Wochenlang belebte das madagassische Festival der Straßenkunst „Zegny Zo“ die Stadt Diego-Suarez. Auf dem Programm standen Unterhaltungs- und Kulturveranstaltungen. Das Thema dieser Edition 2010 lautet „Kindheit“.

Trotz heutiger Krise beschlossen die Verantwortlichen des Festivals „Zegny Zo“, die vierte Edition immer zu organisieren. Traditionell wurde die Veranstaltung von dem Verein Zolobe und der Stadt Diego-Suarez übernommen. Am 18. Mai fanden Ausbildungsworkshops, Aufführungen und Ausstellungen bei Alliance Française und anderen Schulen statt. Die wahre Festlichkeit begann erst am 21. Mai mit dem Eröffnungsfeier. Zur gleichen Zeit landete das Beobachtungsboot „Tara“ der Fernsehsendung „Thalassa“ im Joffre Hafen von Diego Suarez. Das Festival vereinte regionale, nationale sowie internationale Gruppen zu einem mannigfaltigen Spektrum relevanter Festlichkeit.

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Wednesday, May 12 2010

Hochzeit in Madagaskar

Die Art und Weise, wie sich zwei Personen in Madagaskar das “Ja-Wort” miteinander versprechen, hängt von der Region bzw. der Ethnie ab. Es ist aber zu unterscheiden zwischen pure traditionnelle Heiratszeremonie und die andere Zeremonie, die schon einen westeuropäischen Einfluss hat.




Traditionnelle Hochzeitszeremonie

Die traditionnelle Hochzeit hat auch verschiedene Facetten je nach Region. In manchen Regionen Madagaskars werden oft von den jungen Damen, die ihre kaum Pubertät erreicht hat, von den Eltern indirekt gezwungen wird, einen jungen Mann zu heiraten. Im Gegezug muss der Bewerber einige Zebus den Eltern schenken, um seine Frau zu bekommen.

Im Fall einer Hochzeit in beiderseitigem Einverständnis verläuft die madagassische Hochzeit in mehreren Etappen: 1/ Das sog. “Fisehoana”, wobei sich die Eltern der Protagonisten offiziell zum ersten treffen und das Paar auch zum ersten Mal offiziell vorgestellt wird. 2/ Anschließend kommt kommt das “Vodiondry”, das zur Verlobung führt. “Vodiondry” ist litteral “das hintere Teil des Schafes”. Das Hammelfleisch symbolisiert die Zustimmung der Elternfür die Ehe ihrer Kinder. Der Bruder spielt eine grosse Rolle zwischen Geschwister. Er ist das Symbol von Kraft und Energie, er sollte auf seine Schwester aufpassen, besonders schützen gegen “unerwünschte Bewerber”. Das “Tapimaso” (wortwörtlich: Augenblender) wird auch dem Bruder der jungen Dame geschenkt. Das sollte dazu dienen, dass das Gutachten des Bruders auch damit “gekauft” wird.



Moderne Hochzeitszeremonie

Die Madagassen versuchen immer die Tradition mit dem aktuellen Leben zu kombinieren. Deshalb verläuft die Hochzeit immer wie die traditionnelle. Das Vodiondry wird nun mit Geld ersetzt, das den Eltern der jungen Damen in einer festen Hülle eingebunden wird. Dann kommt die Zeremonie im Bürgeamt, und zum Schluss die religiöse Hochzeit. Nach der religiösen Hochzeit wird mit der ganzen Familie und den Gästen gefeiert. Madagaskar ist ideal für eine Hochzetreise wegen seiner romantischen Buchten, seiner schönen Landschaft, die Sie nirgendwo finden können.

Friday, May 7 2010

Kulturtourismus in Nosy-Be

nosy_be.jpgBesonders weltberühmt für ihre traumhaften Strände mit kristallklarem Wasser und weißem Sand besitzt die Insel Nosy-Be soeben kulturelle Attraktionen, die wie das Dorf Marodoka entdeckt werden sollen. Ihre reiche und üppige Pflanzenwelt fügt einen besonderen Zauber zur Entdeckung dieses Reiseziels hinzu. Dieses Jahr 2010 wird die „Duftinsel“ wieder unter dem Rhythmus des Festivals Donias vibrieren.

Marodoka, neuer kultureller Ort in Nosy-Be

Das Dorf Marodoka, das früher Ambanoro genannt wurde, liegt gegenüber der Hauptstadt Hell-Ville. Es hat die ersten Einwohner der Insel Nosy–Be im XV. Jahrhundert empfangen. Es handelte sich im Allgemeinen um arabische und indianische Kaufleute. Innerhalb des Dorfs blühten der Handel des Golds, der Gewürze oder noch der Sklavenhandel. Die erste Moschee, die Moschee des Freitages, die in Madagaskar besteht, ist dort zu finden. Zum historischen und kulturellen Erbe des Dorfs gehören neben des „Haus des Geists“ auch die Moschee der afrikanischen Sklaven und der indianische Friedhof des XVII. Jahrhunderts.

Obgleich es seinen vergangenen Wohlstand verloren hat, zieht das vielfältige kulturelle Erbe des Dorfs noch mehr Besucher an. Der Verein Ravinala hat entschieden, dieses Erbe und seine Umgebung hervorzuheben, indem er Rundreisen und Ausflüge in dem Dorf veranstaltet. Dieser Verein vereinigt die aus dem Ort gebürtigen Frauen. Die Entdeckung des Dorfes beginnt mit dem Besuch des historischen Ortes und weitet sich dann durch kulturelle Aktivitäten. Die Mitglieder des Vereins programmieren Animationen von traditionellen Tänzen und Gesängen, Kostproben von örtlichen Spezialitäten. Der Besuch bei Marodoka wird in ein Hälfte – Tag durchgeführt.

Das Festival Donia wird auch 2010 wieder stattfinden

Das Festival Donia zählt zu den gewichtigsten Elementen des Tourismus in Nosy-Be. Diese kulturelle und musikalische Demonstration ist unter dem Impuls von einer Gruppe von Reiseveranstaltern im Jahre 1994 gegründet. In der Sprache Sakalava (einer der 18 ethnischen Gruppen Madagaskars) bedeutet Donia „das schöne Leben“. Jede Edition wie auch das Programm, die Künstler, die Logistik, die Kostüme ... werden vom COFESTIN (Ausschuss von Organisation des Festivals von Nosy Be) organisiert. Zu dieser Zeit wurden zahlreiche Besucher erwartet. Nach dem Veranstalter kann diese Zahl von 45 000 bis 55 000 variieren.

Ein Fasching öffnet gewöhnlich und offiziell das Festival. Die große Mehrheit der Einwohner der Insel nimmt daran teil. Donia verteilt sich über vier Abende von Konzerten, an denen madagassische Musiker genauso wie Sängergruppe des Indischen Ozeans machen mit. Sportliche und pädagogische Aktivitäten, Information- und Sensibilisierungszeit und auch Spektakel für Kinder stehen auf dem Programm. Trotz der derzeitig politischen Krise haben die Veranstalter entschieden, das Festival immer zu organisieren.

Wednesday, May 5 2010

Reis mit Blattgemüse

Wie andere asiatische Länder ist der Hauptgericht der Madagassen auch Reis. Mit Reis können viele Kochkombinationen gemacht warden. Nur für Europäer ist Reis als Beilage. Die Madagassen im Gegenteil, besonders die Bauern konsumieren viel Reis drei Mal am Tag. Ein der traditionnellen, gängigen madagassichen Frühstück ist Reis mit Blattgemüse. Dieser Gericht wird oft auch zum Abendessen gegessen.

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