Der Zebu gehört zum Alltag der Madagassen nicht nur für das leckere Fleisch. Der Zebu hat vielmehr Bedeutung für die Kultur der Madagassen in fast allen Regionen der Großen Insel. In den Rituellen (Todesumwandlung, Königsfest u.a.), in der Kultur auch seit der Kindheit (Kinderspiele, Märchen) hat der Zebu einen ritualen Status bekommen, der sich durch eine Reihe Symbolen vorkommt.
Zebu als Macht und Reichtum
Während des Königszeit hatte der Zebu ein Symbol des Königstums, so dass bei einem Königsfest den leckersten Teil des Rindfleischs nur dem König serviert wurde. Durch eine Reise nach Fianarantsoa, genauer in Mahazoarivo Isandra, werden Sie fünf Statuen von Zebuhaupte feststellen, die für die fünf damaligen Könige dieser Region errichtet wurden.
In den traditionnellen Sports wie « Tolon’omby » oder « Savika », ein Kampf zwischen einem Mann und einem Zebu, zeigt der Mann seinen Geschick und Stärke. Er will auch damit ihrer Verliebte erobern.
Sowohl für die Lebendigen wie der starke Mann, als auch für die Gestorbenen kennzeichnet das Eigentum von Zebus Macht und Reichtum, so dass in der Region Androy im Südteil Madagaskars alle Zebuhorde des Gestorbenen während der Totenwache geschlachtet werden, um sein Reichtum mit Ehre und Stolz an den Nachbarn zu zeigen. Bei der Mahafaly- Ethnie werden Aloalo, Zebustatuen mit der entsprechenden Anzahl seiner Zebus, auf dem Grab errichtet.
Das “Fihavanana” (ein complexes Wort für u.a. wird auch mit dem Zebufleisch gepflegt: mehrere Zebus werden geschlachtet und in einem grossen Topf gekocht und an die Nachbarn serviert, um im Gegenzug Sympathie zu gewinnen. Auch auf den madagassischen Geldscheinen findet man nocheinmal der Zebu, ein Symbol des Reichtum.
Kulturreise
Wenn Sie sich an die madagassische Kultur in Bezug auf Zebu fasziniert sind, haben Sie mehrere Reiseziele im Angebot, die Sie nicht nur in eine andere Welt durch Zeit- und Kulturreise transportiert, sondern auch neue Entdeckungen von Regionen, Landschaften und Menschen. Zu diesen Reisezielen empfehlen wir die Reise in den Süden Madagaskars, durch die Sie eine Reihenfolge von Regionen entdecken können, in denen Zebu einen wertvollen Platz hat: Reise Fianarantsoa und in die Region Androy mit einzigartigen Landschaften, die sich während der Reise immer wechseln. Weitere Reiseziele in Madagaskar, in denen der Zebu eine kulturelle Rolle spielt ist im West- und Südwestteil der Großen Insel.




Manambato ist eine kleine Stadt am Rasoabe-See, der weiße Sandstrände in ausufernder Natur bietet. Weil er sowohl eine touristische Attraktion, als auch Lebensmittelreserven darstellt, ist der See ein wichtiger Trumpf für das Dorf. Tatsächlich ist die Fischerei der wichtigste Wirtschaftszweig der Region. Köstliche Seefische dominieren die Speisekarte der feinen Restaurants der dortigen Hotels mit gemütlichem Interieur. Wassersportler werden auch dort ihr Glück finden, denn diese Sportart wie Kitesurfen und Gleitschirmfliegen boomt auf dem Gelände.
Fort Dauphin oder Taolagnaro (auf Madagassisch) ist eine historische Stadt, die die Spuren der Vergangenheit bewahrt. Für Geschichteliebhaber lohnt sich ebenfalls eine Besichtigung dieser kolonialen Stadt. Während des 17. Jahrhunderts war Taolagnaro lange von den Europäern besetzt. Der Name der Stadt stammt aus dem gleichen Namen des Forts, das von den Franzosen 1643 erbaut. Fort Dauphin, die als Handelsplatz diente, wurde zu Ehren von König Ludwig XIV. benannt.
Der Besitzer des Hotels Massilia oder „ die Meeresflügel“ hat sich entschieden, ihr Hotelgebäude in einer wilden Ecke des Strandes von Tulear zu erbauen. Massilia ist etwa 30 Minuten von der Stadt Ifaty und 40 km von Tulear. Die neun Bungalows bilden ein kleines Dorf mit Panoramablick auf dem Mozambik-kanal. Jeder Bungalow hat Sanitär mit Warmwasser, Bettwäsche, einen Ventilator und eine private Terrasse. Das Hotelgebäude verfügt über einen großen Garten und Pool. Das Restaurant serviert Spezialitäten aus Fisch und Meeresfrüchten, hauptsächlich Nahrungsmittel, das reichlich in diesem Bereich ist. Obendrein ist das Hotel nicht weit vom Andrevo, einem Fischerdorf gelegen.
Das Hotel „Un autre monde“ ist eine Erweiterung der Liste von Adressen mit Charme auf der Insel Nosy-Be. Dieses Hotel-Restaurant verfügt über drei Zimmer und sechs Bungalows in einer tropischen Atmosphäre. Das Hotel liegt 150 m vom Palm Beach und bietet für Familien geeignete Unterkunft. Tatsächlich hat jeder Bungalow 25 qm Wohnfläche mit Bad und eigener Terrasse. Wenn Sie dann noch ein erfrischendes Bad nehmen möchten, ist der Swimming-Pool des Hotels nur in wenigen Schritten zu erreichen. Die Hotelgäste könnten daneben einen Wäscheservice und Flughafentransfer bekommen.
Mantasoa liegt 80 km von der Hauptstadt entfernt und ist ein beliebtes Picknick- und Ausflugsziel. Das Gelände umfaßt einen künstlichen See, Pinienwälder und Madagaskars erstes Industriegelände. Wörtlich bedeutet Mantasoa „roh aber gut“, der ein historischer Ort von großer Schönheit ist. Von 1837 bis 1844 errichtete der Franzose Jean Laborde, Ratgeber der Königin Ranavalona I, Gebäuden im Auftrag der Königin: einen industriellen Komplex, Gießerei-, Glas-, Seifen-, Schreibwaren, Atelier für Waffen... und ein Lustschloss mit einem Zoo für die Königin.
Toliary (französischer Name: Tuléar manchmal auch Toliara geschrieben) ist eine pulsierende und farbenfrohe Stadt im Südwesten Madagaskars und befindet sich etwa 1000 Kilometer von Antananarivo. Sie ist eine echte Mischung von Ethnien und Kulturen am Wendekreis des Steinbocks. Diese bunte Durchmischung der Ethnien dieser Region beiträgt zur kulturellen Bereicherung aufgrund einer hohen Vielfalt an Sitten und Bräuchen, welche jeder allzu homogenen Gesellschaft erfahrungsgemäß ganz gut tut. Toliary zählt zu den schönsten Ausflugszielen der Grossen Insel und liegt auf einer Höhe von 21 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Eintauchen in die Welt „Vezo“ schickt Sie in einem würdigen Rahmen des Wilden Westens.
Ambatolampy, eine Stadt von etwa 28.000 Einwohnern, liegt entlang der Nationalstrasse Nr.7, ca. 80 km südlich von der Hauptstadt Madagaskars. Ambatolampy oder die „Stadt von Felsen“ ist ein wahres Muss für Touristen und andere Reisende, die die Richtung Süden von Madagaskar bereisen. Sie ist eine typische Stadt des Landes „Merina“ auf zentralem Hochland von Madagaskar. Ambatolampy liegt auf einer Höhe von 1644 Metern über dem Meeresspiegel. Mit dieser Höhenlage am Fuße des Massivs Ankaratra ist das Klima relativ kühl und gemäßigt. Die beste Zeit, um die Stadt zu besichtigen, ist die Trockenzeit; von April bis Oktober. Das Wetter ist kühler als der Rest der Insel, besonders im Winter zwischen Juni und August. Viele touristische und historische Sehenswürdigkeiten sind dort vorhanden. Daneben ist Ambatolampy für Werkzeuge und Kunstgegenstände aus Aluminium weltberühmt.
Alte Handelsposten der englischen Siedler, wurde die Region als "Hopeful Point" von dem Piraten Thomas White, dann einfach „Foulpointe“ genannt. Ihr madagassischer Name lautet „Mahavelona“ und bedeutet sozusagen „wo man leben kann“. Heutzutage ist sie ein wirklich touristischer Anziehungspunk geworden, wo sich viele Besucher aus verschiedenen Nationalitäten treffen. Der Zauber dieser Region liegt nicht nur in ihrem wunderschönen Strand, sondern auch durch ihre sehr warme und freundliche Bevölkerung, kulinarischen Spezialitäten und die lokal begabten Handwerkern.